Mittwoch, 19. Juli 2017 - 17:15 Uhr
Ausbildung ist nicht Ausbildung

Ausbildung und Verkauf von Blindenführhunden begründet gewerbliche Tätigkeit

Die Ausbildung und der Verkauf von Blindenführhunden führt einkommensteuerrechtlich zu gewerblichen Einkünften. Wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 9. Mai 2017 VIII R 11/15 entschieden hat, handelt es sich nicht um eine freiberufliche Tätigkeit. Es fehlt an der hierfür erforderlichen „unterrichtenden“ oder „erzieherischen Tätigkeit“ i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG), die ein Tätigwerden gegenüber Menschen erfordert.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzhofes, 19. Juli 2017

Mittwoch, 19. Juli 2017 - 11:18 Uhr
Kleinbetragsrechnungen

Umsatzsteuer - Die Grenze für Kleinbetragsrechnungen ist ab 1. Januar 2017 von 150,00 € ab 1.1.2017 auf 250,00 € gestiegen.

Montag, 17. Juli 2017 - 17:04 Uhr
Rechnungen über Kleinbeträge, § 33 UStDV

Eine Rechnung, deren Gesamtbetrag 250 Euro nicht übersteigt, muss mindestens folgende Angaben enthalten:

1. den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers,
2. das Ausstellungsdatum,
3. die Menge und die Art der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung und
4. das Entgelt und den darauf entfallenden Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe sowie den anzuwendenden Steuersatz oder im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt.

Die §§ 31 und 32 sind entsprechend anzuwenden. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für Rechnungen über Leistungen im Sinne der §§ 3c, 6a und 13b des Gesetzes.

Die vorstehend zitierte gesetzliche Regelung ist rückwirkend ab 1. Januar 2017 anzuwenden. Im Ergebnis ist der Betrag in Höhe von 150 € auf 250 € aufgestockt worden.

Montag, 19. Juni 2017 - 13:49 Uhr
Vermietung unterhalb der ortsüblichen Miete

Beträgt das Entgelt für die Überlassung einer Wohnung zu Wohnzwecken weniger als 66 Prozent der ortsüblichen Marktmiete, so ist die Nutzungsüberlassung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil aufzuteilen. Beträgt das Entgelt bei auf Dauer angelegter Wohnungsvermietung mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Miete, gilt die Wohnungsvermietung als entgeltlich (§21 EStG).

Donnerstag, 8. Juni 2017 - 09:30 Uhr
Unterbringungskosten im Pflegeheim

Die Steuerermäßigung nach § 35a Abs. 2 S. 1 EStG kann auch für Pflege- und Betreuungsleistungen in einem Seniorenwohnheim in Anspruch genommen werden, soweit dort ein eigener Haushalt des Bewohners vorliegt (FG Hessen, Urteil vom 28.02.2017 - 9 K 400/16; Revision zugelassen).
Quelle:NWB Online-Nachricht - Dienstag, 6. Juni 2017

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